Etappe 6

Schlossranden (Siblinger Randenhaus) – Neuhausen am Rheinfall

Die zweite Etappe über das Hochplateau des Randen gipfelt im grandiosen Finale am Rheinfall,  dem größten Wasserfall Europas. Zuvor bietet sich am Beringer Randenturm nochmals eine grandiose Alpenschau.

 

Der Schlussakt des WasserWeltenSteigs beginnt am Waldrand am Alpakagehege, direkt hinter dem Siblinger Randenhaus, am Weg des Vortages. Nun jedoch rechts abbiegen und dem Waldweg anfangs im Wald, dann am Waldrand entlang - mit Alpensicht - zur Wegkreuzung „Chisling“ folgen. Weiter geht es auf der gekiesten Randenstraße über Lichtungen und durch Wald wandernd über den hier deutlich niedrigeren, östlichen Abschnitt des Randen in Richtung Osten. Über Winkelacker und die Pferdeweiden am Hägliloo (auch Hägliloh) und das flache Eschheimertal, dem geografischen Mittelpunkt des Kantons Schaffhausens, erreicht man ohne Mühe das Ausflugslokal Eschheimertal. Noch ein kurzer Gegenanstieg über rund 100 Höhenmeter durch das Lerchentöbeli und man steht vor dem Beringer Randenturm. 137 Treppenstufen führen auf die Aussichtsplattform in 26 Metern Höhe. Panoramatafeln erläutern die Rundumschau in alle Himmelsrichtungen. Der Schlussspurt zum Rheinfall führt am südlichen Rand des Eschheimertals entlang zum Galgenbuck oberhalb der Gemeinde Neuhausen am Rheinfall. Dabei kommt man auch nahe am unscheinbaren Engeweiher vorbei (Abstecher 200 Meter hin und zurück), dem ersten Pumpspeicherwerk der Schweiz. Vom Galgenbuck, wo noch bis zum Februar 1822 Todesurteile vollstreckt wurden, führt der WasserWeltenSteig auf dem „Armsünderweg“ hinab in die Innenstadt von Neuhausen am Rheinfall und endet an der Bahnhstation Neuhausen-Rheinfall. Zum mächtigen Wasserfall wandert man noch ein kurzes Stück weiter durch die Laufengasse zur Aussichtsterrasse am Mühleradhaus. Von hier kann man zum einen über die Eisenbahnbrücke zum Schloss Laufen (Eintritt) gelangen – wo ein gläserner Aufzug oder zahlreiche Treppenstufen zu einer spektakulären Plattform leiten – als auch auf der Neuhauser Seite des Rheins dicht am Fall entlang über Treppen zum Schlössli Wörth spazieren. Zwischen Schloss Laufen, dem spektakulären Mittelfelsen inmitten des Wasserfalls und dem Schlössli Wörth verkehren Ausflugsboote.

Tipp: Auf 150 Metern Breite stürzen zwischen Schloss Laufen und Neuhausen bis zu 600.000 Liter Rheinwasser pro Sekunde über eine 23 Meter hohe Felsbarriere. Vom Schlössli Wörth lässt sich mit Booten der spektakuläre Mittelfelsen in der Flussmitte erreichen.

Tourenverlauf:
Siblinger Randenhaus – Hägliloo  Eschheimertal – Beringer Randenturm – Galgenbuck – Neuhausen am Rheinfall

Start:
Siblinger Randenhaus

Ziel:
Neuhausen am Rheinfall

Länge:
13,4 km

Sehenswürdigkeiten:
Aussicht v. Beringer Randenturm, Pumpspeicherwerk Engeweiher, Galgenbuck, Rheinfall.

ÖPNV-Anbindung:
Von Triberg/Villingen: Bahn über Donaueschingen nach Blumberg, ab Donaueschingen: Bahn oder Bus 7277  + 2,5 h Fußweg nach Schlossranden. Fahrzeiten: www.efa-bw.de

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